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Termine

 


Auto schleudert über Treppe auf Ladenzeile zu

Hannover, 30.7.09
Am Donnerstagmorgen endete die Autofahrt für den jungen Fahrer eines Pkw kurios. Sein Fahrzeug kam in der Brabeckstraße in Hannover-Kirchrode auf nasser Fahrbahn ins Schleudern und steuerte über eine Fußgängertreppe direkt auf einen Einkaufsmarkt zu. Da ein Pkw nicht unbedingt „treppentauglich" ist, endete die Unfallfahrt bereits vor der Hautür eines Wohngebäudes. Verletzt wurde niemand.
Um 07:50 h meldeten Anrufer über Notruf der Feuerwehr einen Einsatz in der Brabeckstraße in Hannover-Kirchrode. Der Anrufer schilderte, dass ein Pkw über eine Treppe direkt in eine Ladenzeile gefahren sei. Die alarmierten Einsatzkräfte sahen einen Pkw, der vermutlich wegen hoher Geschwindigkeit auf der nassen Brabeckstraße ins Schleudern geraten war. Das Fahrzeug schleuderte über eine Fußgängertreppe direkt bis vor die Haustür eines Wohngebäudes. Fahrer und Beifahrer konnten sich selbst retten und waren unverletzt.

Martin Argendorf, Feuerwehr Hannover

Papiercontainer in Brand

Wolfsburg, 30.07.09,
Es kam in der Nacht zu einem Brand eines Altpapiercontainers in der Nordstadt. Ein 41 Jahre alter Anwohner des Mehrfamilienhauses in der Schulenburgallee hatte gegen 01:57 h den Brandgeruch bemerkt und die Feuerwehr verständigt. Die Polizei geht von Brandstiftung aus, bislang liegen keine Hinweise auf die Täter vor. Die Polizei nimmt Zeugenhinweise unter Telefon 05361-46460. Insbesondere sind beobachtete Personen im Bereich des Tatortes von Interesse.

Regionalexpress rammt Lastwagen

Braunschweig, 30.07.09,
Mit dem Schrecken kamen die meisten der 125 Fahrgäste des Regionalzuges Braunschweig - Uelzen davon, der am Vormittag auf der Altmarkstraße in Bienrode mit einem Sattelauflieger aus der Ukraine
zusammenstieß. Dessen 38 Jahre alter Fahrer hatte nach dem Stand der Ermittlungen das rote Blinklicht des unbeschrankten Bahnübergangs übersehen. Der 47-jährige Lokführer konnte trotz Schnellbremsung einen Zusammenstoß nicht mehr vermeiden. Der mit Bierklärmittel beladene 38-Tonner wurde von dem Triebwagen hinten rechts gerammt. Ein Teil der pulvrigen Substanz, abgefüllt in Plastiksäcken, landete am Bahnübergang auf der Straße. Ein 26-jähriger Fahrgast in dem Zug verletzte sich bei der Vollbremsung leicht. Eine schwangere Frau wurde


  vorsichtshalber zur Untersuchung in eine Klinik gebracht.
Der Zug, auf dem Weg nach Uelzen, konnte ohne Fahrgäste selbständig wieder in Braunschweiger Hauptbahnhof zurückfahren. Ersatzbusse nahmen die Reisenden auf. Der Lastwagen wird jetzt an Ort und Stelle entladen und muss dann abgeschleppt werden. Die Arbeiten dürften bis in den Nachmittag andauern. In dieser Zeit bleibt der Bahnübergang für den Durchgangsverkehr gesperrt. Die Fahrzeuge werden örtlich umgeleitet.

Text: Polizei Braunschweig

Vier Feuerwehren löschen Wohnhaus

Neu Wulmstorf, Lk. Harburg, 28.07.09

Ein Großfeuer hat am späten Dienstagabend alle vier Feuerwehren der Gemeinde Neu Wulmstorf über Stunden beschäftigt und einen hohen Sachschaden verursacht. Die Feuerwehren aus Neu Wulmstorf und Rübke waren um 23:28 h zu einem Schuppenbrand in Neu Wulmstorf alarmiert worden. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte hatte das Feuer, das schon einen Schuppen samt Carport und darin stehenden Pkw erfasst, Ebenso war es auf den Dachstuhl des Wohnhauses, das von einer Frau bewohnt wurde, übergegriffen, der Dachstuhl brannte zu großen Teilen in voller Ausdehnung. Es wurden die Feuerwehren aus Elstorf und Rade, auch ein Rettungswagen der JUH nachalarmiert. Die insgesamt 100 eingesetzten Kräfte der vier Feuerwehren nahmen unter der Leitung von Gemeindebrandmeister Uwe Schievink einen massiven Löschangriff vor. Während er Pkw/Carportbrand mit einem C-Strahlrohr und in der weiteren Folge einem Schwerschaumrohr abgelöscht wurde, nahmen die Kräfte an dem brennenden Wohnhaus sechs weitere C-Strahlrohre von drei Seiten vor. Von oben wurde die Brandbekämpfung über die Drehleiter der Feuerwehr Neu Wulmstorf durchgeführt. Aufgrund der Rauchentwicklung mussten 30 der eingesetzten Feuerwehrleute unter umluftunabhängigen Atemschutz vorgehen. Die Nachlöscharbeiten an dem Gebäude zogen sich eine längere Zeit hin, in mühsamer Handarbeit mussten die Feuerwehrleute das hartgedeckten Dach öffnen, um alle Brandnester vollständig abzulöschen. Mit Hilfe eines Überdrucklüfters wurde der Brandrauch aus dem Untergeschoss des Hauses entfernt.

Text, Foto: Matthias Köhlbrandt

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